Unsere Zucht 

Seit 1984 züchten wir unter dem national im VDH geschützen Namen "vom Birkenhof" Berner Sennenhunde. 2013 wurde unser erster Labrador-Wurf geboren.

Um dies auch international geschützt zu können, haben wir den Namen seit 2012 geändert, nun werden unsere Hunde unter dem Namen "vom alten Birkenhof" geboren.  

 

 

 

Nur wer in einem Verein innerhalb des deutschen Dachverbandes VDH( Verein für das deutsche Hundewesen) und international innerhalb des FCI ( Federation cynologique internationale) Mitglied ist, wird offiziell als Züchter bezeichnet. Wir züchten im Rasseverein SSV  ( Schweizer Sennenhundverein), der alle vier Schweizer Rassen einschließt ( Entlebucher, Appenzeller, Berner und Grosse Schweizer Sennenhunde) sowie dem LCD ( Labrador Club Deutschland). Nähere Informationen über den SSV, die vier Schweizer Sennenhundrassen sowie Rassestandards finden Sie auf der Homepage des SSV ( siehe Link oben rechts) bzw. des LCD. Alle anderen Züchter sind sogenannte “Schwarzzüchter”, die ihre Hunde oft als Gebärmaschinen benutzen und Welpen unkontrolliert, verfrüht, mit gefälschten Papieren und verhältnismäßig zu teuer verkaufen.  

 

In einem eingetragenen Verein darf eine Hündin nur einen Wurf pro Jahr haben. Hat sie mehr als 8 Welpen, muß der Züchter eine längere Pause bis zum nächsten Wurf einhalten bzw. kann eine “Amme” mit weniger Welpen aufsuchen und dann einen oder mehrere Welpen abgeben. So kann eine Überlastung bzw. Ausbeutung im Sinne einer Massenzucht vermieden werden. Auch muß bei der Aufzucht von mehr als 8 Welpen ein Zuchtwart die Verhältnisse der Aufzucht und den Zustand der Tiere in der ersten Woche überprüfen. Sind die Welpen zwischen 7 und 8 Wochen alt, sind sie bereits viermal entwurmt und es erfolgt die Grundimmunisierung. Die erste Tollwutimpfung erfolgt frühestens im Alter von 12 Wochen und somit schon bei den neuen Besitzern. Außerdem bekommen die Welpen mit 7-8 Wochen den Erkennungs-Chip durch den Tierarzt unter die Haut gespritzt, was nach unserer Erfahrung weniger schmerzhaft für die Kleinen als die bisherige Tätowierung ist. Dann folgt die Endabnahme durch einen Zuchtwart des SSV. Hier werden die Aufzuchtbedingungen, Wesensgrundzüge, Zeichnung, Gebäude- und Ganganlagen und der Allgemeinzustand der Welpen und der Mutter kontrolliert. Ab der 8. Lebenswoche werden die Kleinen dann an ihre neue Familie abgegeben.  

 

Bis man allerdings mit einem Hund züchten darf, müssen vor der eigentlichen Zuchttauglichkeitsprüfung mindestens zwei Ausstellungen mit der Note “sehr gut” abgeschlossen worden sein. Hier werden Gangart, Körperbau, Zeichnung und Wesen des Hundes beurteilt. Die Ausstellungsklassen sind in Altersklassen und zusätzlich die Championklasse eingeteilt, Noten werden von ungenügend bis sehr gut, in den Klassen der ausgewachsenen Hunde bis vorzüglich vergeben. Frühestens mit 18 Monaten wird ein Hund zur endgültigen Zuchtauglichkeitsprüfung zugelassen. Davor muß jeder Hund auf HD ( Hüftgelenksdysplasie),  ED ( Ellenbogengelenksdysplasie) und auf freiwilliger Basis OCD ( Osteochondrosis dissecans) geröngt worden sein ( Einteilung: frei, Verdacht, leicht, mittel, schwer). Prinzipiell darf mit Tieren bis zu leichter HD gezüchtet werden, wobei immer darauf geachtet wird, mindestens einen Elternteil frei von diesen Gelenkerkrankungen dabei zu haben. Da HD/ED einem multifaktoriellen Erbgang unterliegen, kann man sie nie zu 100% ausschließen, auch nicht bei HD/ED-freien Eltertieren. So kann ein Welpe von HD/ED-freien Eltern durchaus diese Gelenkdysplasien aufweisen, ebenso wie ein Welpe mit einem von HD/ED betroffenen Elterntier frei davon sein kann, wobei man natürlich mit entsprechenden Paarungen das Risiko zu verringern versucht.

 

Zu Beginn seiner züchterischen Tätigkeit muß ein Züchter mindestens ein Züchterseminar nachweisen können, dann weitere alle drei Jahre. Was die Namensgebung der Welpen betrifft, beginnt jeder Züchter in seiner Laufbahn mit dem A und dann entsprechend dem Alphabet weiter, das heißt nicht jeder erste Wurf einer Hündin beginnt mit A, sondern entsprechend der zeitlichen Abfolge der einzelnen Würfe innerhalb eines sogennanten “Zwingers”. Eine leider etwas unglückliche Bezeichnung, da unsere Hunde, genauso wie die meisten anderen, nicht in einem solchen gehalten werden bzw. aufwachsen. Unsere Kleinen werden im Haus geboren und dann nach und nach an die Umwelt und ihre Geräusche gewöhnt, so daß sie am Ende in einem Gartenhäuschen mit Rasenfläche ein- und ausgehen können und so bei vielen angebotenen Spielmöglichkeiten wie Wippe, Ballpark, Brücken, Krabbeltunnel usw. die Umwelt und sich selbst spielerisch entdecken können, was ihnen wie uns immer viel Freude bereitet! Unsere Großen haben ein eigenes Zimmer mit Sichtkontakt zu unserem Wohnbereich und freien Zugang zum Hof. Unsere Zucht begannen wir im Jahre 1985  durch den Kauf der Hündin “Bonny von der Wilhemshöhe” aus der Zuchtstätte unserer befreundeten Familie Burgdorf. Seitdem haben wir über 33 Würfe liebevoll aufgezogen.  Im Moment besitzen wir zwei Berner und eine Labradorhündin. Unsere Zuchtziele sind wesensfeste, gesunde und langlebige Berner Sennenhunde und Labrador Retriever!

 

Kora´s (S-)Wurf (3 Wochen alt)


Chockies ( 7Wochen alt)


Labradorbabies ( 4 Tage alt)


 

 

 

                                Liebe Dally!

Zu Deinem heutigen 10. Geburtstag wünschen wir Dir noch viele schöne Bernerjahre und weiterhin viel Gesundheit und Spaß bei unseren Spaziergängen!

 

 

Dally v.Birkenhof Februar 2013


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                                Liebe Franzi! 

    In wenigen Tagen wirst Du 9 Jahre alt!

Bei soviel Vitalität & Lebensfreude gratulieren wir schon heute und wünschen Dir noch ein weiteres langes & glückliches Leben! 

 

Franzi v. Birkenhof Februar´13